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Vielfältige Beschwerden durch Kieferfehlstellungen

15.12.2013

Kieferfehlstellungen können eine Reihe unterschiedlicher gesundheitlicher Probleme wie migräneartige Kopfschmerzen, Störungen in Magen- und Darmbereich, Nacken- und Rückenschmerzen oder sogar Sprechstörungen verursachen.

Der menschliche Kiefer ist darauf ausgerichtet, dass die Zähne des Oberkiefers entsprechenden Kontakt zu ihren Pendants im Unterkiefer haben und umgekehrt. Ist dies nicht der Fall, ist von sogenannten Dysgnathien die Rede. Wenn Dysgnathien vorliegen, können die Auswirkungen sehr unterschiedlich sein und Betroffene mit entsprechenden Beschwerden denken oftmals nicht daran, dass diese oben bereits genannten Beschwerden aus dem Kieferbereich herrühren. Häufig sind Störungen des Wachstums oder Veränderungen des Gesichtsskeletts nach Unfällen oder bei Tumorerkrankungen ursächlich für die Fehlstellungen. „Die durch Dysgnathien bedingten Beschwerden haben für Betroffene Auswirkungen auf ganz normale Alltagsfunktionen wie das gründliche Kauen, freies Atmen oder die richtige Aussprache“, sagt Daniel Abramov, Zahnarzt in Berlin-Lichtenberg.

Schonendes Vorgehen mit neuen Operationstechniken

Patientinnen und Patienten, die an den oben genannten Beschwerden wie beispielsweise migräneartigen Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen leiden, sollten nicht zögern, einen entsprechenden Spezialisten aus dem Bereich der Zahnmedizin oder Kieferorthopädie aufzusuchen. Dort wird mit entsprechenden computergestützten Programmen nicht nur der Zahnbefund erstellt, sondern werden auch der Biss und die Kieferbewegung untersucht. Ebenso findet eine Analyse der Lage der Kieferknochen zum restlichen Schädel statt. Anhand der Ergebnisse kann die entsprechend optimale Behandlungsmethode ausgewählt werden. Neben Standardoperationsverfahren stehen in der modernen Zahnmedizin neue, schonende Verfahren zur Verfügung. Dabei werden die entsprechenden Kieferabschnitte mit sogenannten Distraktoren gedehnt oder verlagert. Dadurch entsteht im Bereich der Kieferdurchtrennung ein neuer Knochen. Diese neue knöcherne Grundlage erlaubt es, zu eng beieinander befindliche Zähne zu bewegen und einer neuen Anordnung zu unterziehen.

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