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Junge Erwachsene und die Zahnpflege

27.08.2013

Die zahnärztliche Prophylaxe steht bei jungen Menschen in aller Regel nicht an erster Stelle. Doch auch in jungen Jahren sollten eine entsprechende Mundhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche nicht zu kurz kommen, um Spätfolgen zu vermeiden.

Junge Menschen, die gerade 18 geworden sind und wichtige Lebensabschnitte wie Schule oder Berufsausbildung hinter sich haben oder kurz davor sind, denken natürlich nicht an Vorsorge, sondern an Freiheit und die Verwirklichung ihrer Pläne. Dieser „Freiheitsdrang“ ist natürlich prinzipiell in Ordnung, doch die Mundgesundheit sollte darunter nicht leiden. Denn Vorsorge gibt es nicht im Voraus. Sie muss immer wieder aufs Neue betrieben werden. 18 Jahre ist zwar noch kein Alter, aber auch schon jetzt zeigen sich erste Spuren des Lebens im Gebiss. Die jungen Menschen sollten auch in diesem Alter den halbjährlichen Untersuchungszyklus beibehalten. Denn viele leiden bereits in diesem Alter an Karies oder Parodontitis und zwar auch, wenn bei den Prophylaxe-Untersuchungen in jüngeren Jahren keine Schäden festgestellt wurden. Unbehandelte Karies und Zahnfleischentzündungen haben nicht nur Mundgeruch zur Folge, sondern entsprechende Bakterien können über den Blutkreislauf sogar bis zum Herzen gelangen und als Folgeschaden Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Im jungen Erwachsenenalter sind die Weisheitszähne ein ganz besonderes Thema. „Eine allgemeine gültige Regel, ob Weisheitszähne entfernt werden sollten oder nicht, gibt es leider nicht“, sagt Daniel Abramov, Ihr Zahnarzt Hohenschönhausen in Berlin. Die Entscheidung für oder gegen eine Entfernung hängt immer vom Platzbedarf ab oder ob der Weisheitszahn sauber herauswachsen kann. Quer liegende oder schief stehende Weisheitszähne können auf Dauer zu ewigen Problemen führen und sollten entfernt werden. Doch es kann ebenso sinnvoll sein, Weisheitszähne zu erhalten. „Denn im Zuge sogenannter Eigenzahntransplantationen können Weisheitszähne auch später auftretende Zahnlücken füllen“, erläutert Daniel Abramov. Somit sparen sich Patienten Implantate. Wenngleich ein in eine Zahnlücke eingesetzter Weisheitszahn in aller Regel nicht so eine lange Lebensdauer wie ein Implantat hat. Diese halten bei entsprechender Pflege nämlich ein Leben lang.

Veränderung des Gesichtsschädels

Das Körperwachstum ist bei vielen 18-Jährigen bereits abgeschlossen, aber dennoch verändert sich der Gesichtsschädel nochmal. Dies kann zur Folge haben, dass eine erneute kieferorthopädische Behandlung notwendig ist und zwar auch dann, wenn vielleicht in jüngeren Jahren eine solche bereits erfolgreich abgeschlossen wurde. Funktioniert durch die Schädelveränderung aber der Zusammenbiss nicht mehr richtig, beeinflusst dies auch unter anderem die Kiefergelenkfunktion. Dies kann Kettenreaktionen auf den gesamten Organismus haben. Sollten junge Menschen bereits in diesem Alter einen Zahn verlieren, ist die Behandlung der Lücke, sprich die Verwendung von Zahnersatz, ratsam. Denn Zahnlücken stören das Kräftegleichgewicht beim Kauen. Sie führen zu Fehlbelastungen und nutzen die verbleibenden Zähne ab. Eine Zahnlücke, die nicht zeitnah geschlossen wird, lässt die Zähne zudem wandern oder in die Lücke kippen. Mit einem Lückenschluss wird also nicht nur ein bereits eingetretener Schaden repariert, sondern zudem gegen weitere Schäden vorgesorgt.

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